Hygiene-Maßnahmen für den Elementarbereich

(Stand 07. Okt. 2020)

In Zeiten der Corona-Pandemie gelten verkleinerte Gruppengrößen: Musik für Babys mit max. 8 Babys plus eine Bezugsperson, MK mit max. 6 - 8 Kindern plus eine Bezugsperson, RH mit max. 6 – 8 Kindern plus Bezugsperson und MFE max. 8 - 10 Kinder; die Bezugspersonen tragen Mund-Nasen-Schutz (MNS);

Kinder und Erwachsene dürfen die Musikschule nicht betreten, wenn sie oder die Angehörigen des gleichen Hausstandes Krankheitssymptome für COVID-19, Seite 3 von 10 Hessisches Ministerium für Soziales und Integration insbesondere Fieber, trockener Husten (nicht durch chronische Erkrankungen verursacht) oder Verlust des Geschmacks- oder Geruchsinns aufweisen oder solange sie oder Angehörige des gleichen Hausstandes einer Absonderung nach § 30 IfSG, d.h. einer Quarantäneanordnung, aufgrund einer möglichen Infektion mit SARS-CoV-2 unterliegen;  zwar gibt es kein eindeutiges Symptombild und milde Verläufe wirken wie Erkältungen, dennoch sollten z.B auch Durchfälle/ Übelkeit in Kombination mit Kopfschmerzen oder extreme Erschöpfung und Gliederschmerzen nicht unterschätzt werden

 

Verantwortung der Erwachsenen

Die Bezugspersonen tragen MNS beim Betreten des Seiteneingangs der Musikschule (vorher Hände waschen oder Handdesinfektion) und während der Musikstunde (gilt nur für Musikkarussell und Rhythmik). Nach der Musikstunde werden die Kinder am Haupteingang/Flur abgeholt und durch den jetzigen offiziellen Ausgang über die Kellertreppe nach draußen geführt. Die Abholer werden gebeten, draußen vor der Musikschule zu warten, bis der Unterricht beendet ist und die Lehrkraft Bescheid gibt durch das Fenster.

Für Kinder ab 4 Jahre empfehlen wir einen Spuckschutz für die Musikstunde, den die Eltern zur Verfügung stellen und mitbringen ( z.B. zu Bestellen unter :https://ipp-nbg.de/produkt/kinder-gesichtsvisier, Preis zwischen 7,- und 9,- Euro ...)

Im Unterricht

Regelmäßiges Raumlüften, auch im Winter : Ein regelmäßiger Luftaustausch ist eine wesentliche Maßnahme zur Verhinderung einer Infektion. Es ist daher auf eine intensive Lüftung der Räume zu achten. Alle 20 Minuten ist eine Stoßlüftung bzw. Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über die Dauer von 3 bis 5 Minuten vorzunehmen. Die notwendige Lüftungsdauer ergibt sich aus der Größe des Raums, der Anzahl, der sich darin aufhaltenden Personen, der Größe der Fensteröffnung und der Temperaturdifferenz zwischen Innen und Außen. Eine Kipplüftung ist weitgehend wirkungslos, weil durch sie kaum Luft ausgetauscht wird. Räume sind zusätzlich bereits vor der Benutzung zu lüften, insbesondere dann, wenn sich andere Gruppen dort aufgehalten haben.

Einhaltung der Husten- und Niesetikette (Husten oder Niesen in die Armbeuge oder in ein Taschentuch)

Verzicht auf Körperkontakt (z. B. Hände reichen), sofern sich der Körperkontakt nicht zwingend aus unterrichtlichen oder pädagogischen Notwendigkeiten ergibt

Vermeidung des Berührens von Augen, Nase und Mund

Da die Abstandseinhaltung nicht oder nur schwer einzuhalten ist, werden Reifen oder Sitzkissen als Platzbegrenzung und Richtline benutzt und spielerisch in den Unterricht eingebaut. Sind Bezugspersonen im Unterricht dabei, tragen diese MNS und achten ebenfalls mit auf die Einhaltung der Hygiene-Maßnahmen.

Desinfektion der Instrumente wird mit ca. 5 - 10 Min. pro Gruppe eingeplant, die in der Unterrichtszeit berücksichtigt werden

Allgemein

Eine Anpassung der Regelungen kann je nach epidemiologischer Situation bzw. neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen jederzeit erforderlich sein

die Kurse enden, wenn sich die Kitas der Stadt Rodgau für die Musikschule öffnen und der Unterricht dort wieder stattfinden darf
 

Gute Hilfen und Erklärungen zum Thema Corona-Pandemie findet man auch auf folgender Seite des Bundesministeriums für Gesundheit:

https://www.zusammengegencorona.de/ 

 

 

Auch unter der Seite des Hessischen Ministerium für Soziales und Integration findet sich die aktuelle Version der Hygiene-Empfehlungen für Kitas unter:

 

https://soziales.hessen.de/sites/default/files/media/19092020_hmsi_hygieneempfehlungen_regelbetrieb_ml_003.pdf

 

 

Presseartikel vom 30. Sept. 2020:

https://www.welt.de/regionales/rheinland-pfalz-saarland/article216879682/Musikschulen-Vor-allem-Orchester-und-Choere-leiden-an-Corona.html

 

Anmerkungen des VdM, Landesverband Hessen e.V. vom 09. Sept. 2020 :

 / Ergebnisse, Hintergrundinformationen und Empfehlungen aus der Umfrage über den Zugang in die Räumlichkeiten der allgemeinbildenden Schulen und der Kitas im Rahmen der Corona-Pandemie

„Hygieneempfehlungen zum Schutz von Kindern und Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen sowie von Kindertagespflegepersonen in Hessen während der SARS-CoV-2-Pandemie“ In den „Hygieneempfehlungen zum Schutz von Kindern und Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen sowie von Kindertagespflegepersonen in Hessen während der SARS-CoV-2- Pandemie“ (Stand 13.08.2020) wird lediglich ausgesagt, dass Erwachsene „das Mindestabstandsgebot von 1,5 Metern untereinander einhalten [sollen]. Bei Kindern nur nach Möglichkeit, z. B. bei der Einnahme von Mahlzeiten“ (S. 4). Bezüglich des pädagogischen Alltags wird darauf hingewiesen, dass das „Singen oder dialogische Sprechübungen dazu führen (können), (...) Tröpfchen über eine größere Distanz [zu] transportier[en] (...). Diesem Umstand sollte im pädagogischen Alltag Rechnung getragen werden“ (S. 6). Bezüglich der Nachverfolgung von möglichen Infektionsketten sind nur „Dokumentationen zu den in der Tageseinrichtung oder in der Kindertagespflege täglich anwesenden Personen (Kinder, Beschäftigte, Dritte), wie z.B. Gruppenbücher, Dienstpläne, Abholpläne etc, vorzuhalten. Weitere Hinweise zum Verbot der Durchmischung der Kindergartengruppen sind nicht vorhanden. Fazit: Auch in den Kindertagesstätten lässt sich aus dem betreffenden Hygieneplan kein allgemeines Durchmischungsverbot ableiten ( … )

 (…) Ergänzend dazu gilt der folgende Hinweis: Generell nimmt die Infektiosität von Coronaviren auf unbelebten Oberflächen in Abhängigkeit von Material und Umweltbedingungen wie Temperatur und Feuchtigkeit rasch ab. Nachweise über eine Übertragung durch Oberflächen im öffentlichen Bereich liegen bisher nicht vor. In der Schule steht die Reinigung von Oberflächen im Vordergrund. Dies gilt auch für Oberflächen, welchen antimikrobielle Eigenschaften zugeschrieben werden, da auch hier Sekrete und Verschmutzungen mechanisch entfernt werden sollen. Im Gegensatz zur Reinigung wird eine routinemäßige Flächendesinfektion in Schulen in der jetzigen COVID-Pandemie durch das RKI nicht empfohlen. Hier ist die angemessene Reinigung ausreichend. Wird eine Desinfektion im Einzelfall als notwendig erachtet, so sollte diese generell als Wischdesinfektion mit einer kalten Lösung durchgeführt werden. Eine Sprühdesinfektion, d. h. die Benetzung der Oberfläche ohne mechanische Einwirkung, ist weniger effektiv und auch aus Arbeitsschutzgründen bedenklich, da Desinfektionsmittel eingeatmet werden können (ebenso bei warmer, evtl. dampfender Desinfektionslösung). Auch Raumbegasungen zur Desinfektion sind hier grundsätzlich nicht angezeigt. Die Einwirkzeit bzw. Benetzungszeit ist zu beachten. Je nach Desinfektionsmittel (wenn getrocknete Reste reizend wirken) ist eine anschließende Grundreinigung erforderlich. Das Flächendesinfektionsmittel ist so auszuwählen, dass eine Nachreinigung nicht erforderlich ist. 7 Fazit: Bislang existiert keine Vorschrift, wonach die von den öffentlichen Musikschulen benutzten schulischen Räumlichkeiten anders als bisher jeweils einer zusätzlichen Corona bedingten Reinigung oder gar Desinfektion unterzogen werden müssten.